Liebe/r  Interessent/in! 

 

 

     Wir begrüßen Sie recht herzlich auf der Homepage des El Faro Portals und möchten Ihnen im Nachfolgenden einen Überblick über unsere vielfältigen Aufgaben und die sich daraus ergebene Arbeit sowie die dazugehörigen Organisationen geben.

 

     Mag es auch für Sie anfangs etwas verwirrend scheinen, sich mit einer Vielzahl von Organisationen, die in unserer Startseite auftauchen, auseinander zu setzten, so wird es jedoch verständlicher, wenn Sie nachfolgende Geschichte, die das Leben schrieb - oder war es das Schicksal selbst? - gelesen haben.

    Es begann alles mit der Geburt eines kleinen Jungen, der am 24.06.1955 in Hamburg das Licht der Welt erblickte, der den unschönen Beinamen „El Bastardo“, zu deutsch der Bastard, erhielt ohne sich darüber im Klaren zu sein, was damit gemeint war. Erst viele Jahre später sollte ihm die eigentliche Bedeutung dieses Begriffs schmerzlich bewusst werden, zu einem Zeitpunkt allerdings, wo er sein Leben schon an die Wand  gefahren zu meinen glaubte. Wie ein roter Faden zog sich die Geschichte des Bastards durch sein wahrlich mit vielen, zum Teil sehr negativ gespickten Ereignissen ausgefüllten Lebens. Bis er im Alter von 32 Jahren durch jene Menschen, die seine Hilfe als Therapeut in Anspruch nahmen, seine persönliche Situaion widergespiegelt bekam: dass er selbst eines jener Opfer war, die er psychologisch und menschlich betreute. Jene Menschen also, die ihn aufsuchten, weil sie ein Opfer des wohl entsetzlichsten Verbrechens geworden waren, das man sich vorstellen kann: Dem des sexuellen Missbrauchs in der Kindheit. Schockiert über diesen Umstand konsultierte er ausgerechnet jenen Mann, der sein Stiefvater und mitverantwortlich für dieses ihn Zeit seines Lebens begleitende Desaster war. Jener Mann, der ihm einst das Leben rettete, weil er ihn in seine Obhut nahm, um gleichzeitig zu versuchen, sich an ihm zu vergehen.

    Tief verletzt und betroffen von dieser Erkenntnis, setzte er fortan mit Nachdruck alles daran denen zu helfen, denen es ähnlich “beschissen“ und noch viel schlimmer erging als ihm selbst.

    Das Resultat ist bekannt: Er handelte sich einen Haufen unvermeidbaren Ärger ein.

    Er wurde beschimpft, diffamiert, angezeigt und eine millionenmal verflucht von denen, denen er ihr mieses verbrecherische Spiel, ihre eigenen Kindern sexuell zu missbrauchen, zerstörte durch seine konsequente, in die Lebensabläufe der Opfer eingreifende und somit sie beschützende Art.

    Die Folge davon war, dass er die staunend und kopfschüttelnd diesen Vorgang beobachtende Öffentlichkeit entsprechend polarisierte und gegen sich aufbrachte, gab es zu diesem Zeitpunkt doch noch kein klares Bild von dem, was da Unaussprechliches in den Familien passierte und aufgrund der starken Verdrängung nach wie vor nicht im Bewusstsein der Menschen Platz findet und verankert ist.

 

    Unablässig arbeitete er mit großer Intensität daran, eine Schutz- und somit Trutzburg für jene aufzubauen, die ohne seine Hilfe und die seiner Frau, sowie den in der Zwischenzeit zahlreichen Mitstreitern, die allesamt selbst Betroffene waren, sang und klanglos im Strudel der Ereignisse untergegangen wären.

    Zu den gegen das Team gerichteten Angriffen zählten unter anderem die Verfolgung der Opfer aber auch Helfer durch massivste Übergriffe wie Vergewaltigungen, körperliche und seelische Gewalt in Form von Folter und Psychoterror bis hin zu Gehirnwäsche ähnlichen Programmen sowie eine unbeschreibliche Brutalität in einer bisher nicht gekannten Form, die wiederum weitere Schutzmaßnahmen und Abwehrstrategien auf den Plan riefen. Nichts desto trotz wurde in einer groß angelegten Kampagne versucht, die Glaubwürdigkeit ihrer Person und ihre Absichten, den Opfern zu helfen, in Frage gestellt, indem man ihnen, den Helfern, unterstellte, die eigentlichen und somit einzigen und wahren Täter zu sein, da sie angeblich den Betroffenen suggerierten, sie seien von ihren Familien missbraucht worden. Ja sogar sektenähnliche Strukturen wollte man bei ihnen erkennen, was die staatlichen Organe nebst einer politischen Partei sowie einer kirchlichen Institution  und eine Sektenbeauftragte auf den Plan rief. Jahrelange Gerichtsprozesse folgten, die allesamt zu ihren Gunsten ausgingen.

    Der Vorwurf des Missbrauchs von Patienten wurde als substanz- und gegenstandlos entlarvt und die unwahren Behauptungen seitens ehemaliger Schüler und Kollegen als solche enthüllt. Aufgrund dieser massiven Angriffe und Übergriffe wurde zum Schutz der Opfer, Betroffenen und Helfer ein Verein für Opfer sexuellen Missbrauchs ins Leben gerufen, der mittlerweile in Hamburg und Berlin vertreten ist und über ein Begegnungszentrum, ein Schutzhaus für Hilfesuchende und ein Museum verfügt. Des Weiteren stellte man einen Verlag auf die Beine, der sich speziell an die Opfer des sexuellen Missbrauchs wendet mit dem erklärten Ziel das zu  veröffentlichen, was sich nicht alle Verlage trauen, da ihnen das immer noch in der Gesellschaft tabuisierte Thema des Inzestes in dieser Form wohl zu brisant erscheint.

 

    Wenn Sie sich nun zurecht fragen, was eine Heilpraktiker Fachschule nebst einem angeschlossenen Verband, einem Verein für Opfer sexuellen Missbrauchs sowie ein Verlag miteinander zu tun haben, müssen Sie nur gemeinsam mit uns das hier aufgestellte „Rätselpuzzle“ in der richtigen Reihenfolge zusammensetzen und erkennen dabei die folgende, allem einen tieferen und verbindenden Sinn gebende Grundidee, sowie eines sich daraus ergebenen Therapiekonzeptes und somit Weg aus der Hölle des Inzestes heraus.

 

     Der kleine Junge von einst, unehelich geboren, aller Wahrscheinlichkeit nach von seinem eigenen Großvater gezeugt, was sich später jedoch als falsch herausstellte, gab es doch tatsächlich noch einen „außerinzestlichen“ Erzeuger, wurde entsprechend unfreundlich in dieser seiner Welt empfangen und verbrachte ein Jahr in einem Waisenhaus. Hier gab man ihn gleich nach der Geburt zur Adoption frei, um nach dem Auftreten einer schweren Lungenentzündung auf Grund der intensiven Bemühung der Heimleiterin (ihr gebührt sein ewiger Dank, da es ihn ohne sie nicht mehr gegeben hätte), wieder in die familiären inzestuösen Familienstrukturen eingegliedert zu werden, wo er sein  für viele Jahre tristes Dasein fristete.  Missbraucht von seinem Großvater, sowie seinem später in sein Leben tretenden Stiefvater, der diesen allerdings, als sein wahrer Lebensretter, nur im Ansatz und auf eher pädagogische also auf Freiwilligkeit beruhende Weise vollzog, wuchs er scheinbar „ wohlbehütet“ dort auf, wo er schon früh die Hölle des Lebens kennenlernte. Durch die intensiven Bemühungen und Hilfeversuche seines psychologisch und esoterisch geschulten Stiefvaters, der später seine Mutter heiratete und ihn den gezwungenermaßen „ anhängselnden Bastard“ adoptierte, geriet der doch schon auf die schiefe Bahn, wurde aus dem verloren geglaubten Sohn einer wie wir nun wissen “nicht“ inzesttrösen Liebesbeziehung zwischen Vater und Tochter jener verzweifelt einsame sich nach Liebe, Geborgenheit und Anerkennung sehende junge Mann, der allerdings schon bei seiner ersten großen Liebe mit dem Versuch scheiterte mehr Liebe zu geben als zu nehmen.

     Im Alter von 19 Jahren zog er als Freiwilliger nach erfolgreichem Abschluss einer dreijährigen Speditionskaufmannslehre beim Bundesgrenzschutz ein, die ein Jahr später den Status einer Polizeieinheit bekam. Jener Bundespolizei also, die ihm den Titel Polizeivollzugsbeamter im BGS einbrachte. Hier wurden unter anderem, auch wenn es ihm zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst war, ein Teil der Grundlagen für seine spätere mehr als verantwortungsvolle Tätigkeit hinsichtlich des Schutzes der Opfer und der Abwehr der Täter gelegt. Auf Grund der Monotonie seines Beamtendaseins als Personalsachbearbeiter auf Zeit entschloss er sich zur Deutschen Lufthansa zu gehen, wo er abgestellt als Sicherheitsbeamter auf unterschiedlichen Auslandstationen seinen anspruchsvollen Dienst versah. Dort lernte er auch seine spätere ihn begleitende und unterstützende, liebevolle, zugleich aber auch kämpferische, sich für die Probleme und Belange anderer Menschen einsetzende Frau Ana Cecilia, eine gebürtige Peruanerin, kennen, ohne die er die vor ihm liegenden Aufgaben nicht hätte bewältigen können.

 

    Des Polizei- und Auslandsdienstes überdrüssig geworden, entschied er sich zu einer Heilpraktiker Ausbildung, die eine entscheidene Wende in seinen Leben einläutete und die ihn letztendlich zu dem werden ließ der er heute ist:  Ein lebenserfahrener, offener den Menschen zugewandter Kämpfer für das Gute gegen das Böse; „ gestählt“ durch die vielen Inlands- und Auslandseinsätze, aber auch den jahrzehntelangen, mehr als anstrengenden, kräftezehrenden und zugleich nervenaufreibenden Kämpfen um jene verlorenen Seelen des Missbrauchs, die ihn als Helfer in der Not und Therapeuten um Hilfe baten im Kampf gegen die äußerst aggressiv agierende Täter, die ihre mittlerweile erwachsenen Kinder und oft  willfährigen, von ihnen manipulierten Opfer und “ Sexsklaven auf Lebenszeit“, wieder haben wollten.

 

    So schloss sich jener vor vielen Jahrzehnten eröffnete Kreis des Lebens eines kleinen Jungen, den sie hinter vorgehaltener Hand nur den “Bastard“ nannten, der zum Mann heranreifte und somit zum Helfer in der Not,  der sich mutig zusammen mit seiner Frau und lieben ihn zur Seite stehenden Kollegen in die Bresche für jene leidenden Betroffenen von Missbrauch und Gewalt warf, die ohne seine Hilfe und die seiner Mitstreiter verloren gewesen wären. Klingt dies auch für den einen oder anderen zu pathetisch, so ist es doch bei genauer Betrachtung der Umstände exakt das, was die Tätigkeit eines Helfers für die Opfer des sexuellen Missbrauchs und Gewalt ausmacht.

     So stellte sein persönlicher von Leid und Missbrauch geprägter Lebensweg und somit schwierige Werdegang die Grundlage und letztendlich den roten Faden für seine spätere Tätigkeit als Helfer und Therapeut dar. Er konnte die an sich selbst erfahrenen, missbräuchlichen, wahrlich negativen Erlebnisse und die daraus resultierenden Erfahrungen in seine aufopferungs- und mehr als verantwortungsvolle Arbeit mit einfließen lassen, um ein den Opfern helfendes Gesamtkonzept über den sogenannten “Konfrontationsweg“ zu finden.

 

 

    Manchmal fragt man sich nach den Gründen und dem WArum eines verpfuscht scheinenden Lebens und bekommt verblüffender Weise zur Antwort: Weil es wohl der Weg war den man gehen musste, um der zu werden, der man tief in seinem Inneren immer war, bevor andere kamen die mit aller Macht versuchten ihn sich selbst zu entfremden, indem sie einfach ihre eigene kaputte wiederum von anderen ihnen nahestehenden Menschen zerstörte Gefühlswelt auf ihn übertrugen. Nur durch diesen traurig stimmenden Weg, voller negativer Erfahrungen kann man, wie es scheint, anderen in Not geratenen Menschen helfen ihrem ihnen gleichfalls von ihren Peinigern aufoktroyierten gnadenlos scheinenden Schicksalsweg zu entkommen.

 

     Und wenn Sie sich immer noch fragen sollten, was eine Heilpraktiker Fachschule und Ausbildungsinstitut und die Arbeit eines Therapeuten mit dem Thema des sexuellen Missbrauchs zu tun haben, so bekommen Sie nun den alles entschiedenen Hinweis darauf, was alle auf der Startseite unseres Forums vertretenden Institutionen miteinander  gemeinsam haben:

    Es ist das alles verbindende Thema der sogenannten “Psychosomatik“, bei der seelisch verdrängte Prozesse und sich daraus ergebenen Probleme körperlich manifestieren sprich festsetzen. Jeder Mensch, der sexuell missbraucht wurde, leidet nachweislich unter den Folgen der erfahrenen seelischen und körperlichen Grausamkeiten jener Täter, die es oft brutal vergewaltigten und ihm ihren Willen aufzwangen, wollten sie es doch fügsam und gleichzeitig willig in ihr “Liebesspiel“, das keines war, weil es in Wirklichkeit grausam, pervers und zutiefst menschenverachtend sowie Seelen zerstörend ist, miteinbeziehen.

     

   Nun wird es nun deutlicher, warum eine Heilpraktiker Fachschule, an der das Grundlagenwissen des psychosomatischen Behandlungskonzepts vermittelt wird, etwas mit einem Verein für Opfer sexuellen Missbrauchs zu tun hat, nebst eines Verlages, der den verstummten und zum Verstummen gebrachten Betroffenen die Möglichkeit gibt, das erfahrende Leid und das sich daraus ergebene Elend zu publizieren.

    So ist dies die stillen Hoffnung sich so das Gehör in der Gesellschaft zu verschaffen das sie unter keinen anderen Umständen fänden sowie die damit verbundene Aufmerksamkeit für ein wie wir schon sagten, von allen verdrängten, weil unliebsamen Thema. Vergleichbar mit der Aufklärungskampagne der weltweit gegen AIDS antretenden Organisationen, die auch gegen die Ignoranz und Verdrängung all derer kämpfen die sich tagtäglich durch ungeschützten Verkehr mit ihnen zum Teil unbekannten Personen in Gefahr bringen.  Steht doch die Täterlobby, wie ein massives Bollwerk des Bösen gegen den Versuch all derer die missbraucht wurden, dieses erfahrene Grauen ihres Lebens publik zu machen. So zieht sich, einem roten Faden gleich, diese Problematik durch unsere Gesellschaft an dem sich alle Betroffenen, Opfer wie Helfer aber auch Täter entlang hangeln, um vielleicht irgendwann einmal in einer noch fernen Zukunft in einem großen finalen Akt den gelebten Wahnsinn all derer zu beenden, die erst dann gerettet werden können, wenn auch noch der letzte der Zweifel an dieser von allen verdrängten Wahrheit hat, zur Kenntnis nimmt, das es so etwas unvorstellbar grausames und ungeheuerlich abartiges zugleich wie den sexuellen Missbrauch und somit die Vergewaltigung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den eigenen Familien gibt. Wohlgemerkt von den Müttern und Vätern, die antraten ihre Kinder zu lieben und zu beschützen und nicht wie sie es taten und immer noch tun, auf grausame Weise zu missbrauchen!

     

     So bieten die Eingangs aufgeführten Institutionen, die zweifelsohne unterschiedlicher nicht sein könnten, von dieser Problematik Betroffenen die Möglichkeit, sofern es gewünscht wird, sich einer intensiven Therapie und somit Konfrontation mit dem erlebten Irrsinn einer missbrauchten Kindheit und einem von Aggressoren unterschiedlichster Couleur verfolgten Lebens zu unterziehen, um sich - unter anderem mittels darauf spezialisierter Selbsthilfe-, Selbstverteidigungs- und Aggressionsaufbaugruppen durch fachkompetente von anderen Mitstreitern und unter der Thematik des Missbrauchs Leidenden - die Hilfe zu holen die es braucht um wieder, diesmal aber abwehrbereit und innerlich gestärkt und somit geschützt, am Leben teilhaben zu können.

   Des weiteren besteht die Möglichkeit sich über eine auf die Opfer ausgerichtete Ausbildung  über die komplexen Formen des sexuellen Missbrauchs zu informieren um sich entsprechend weiter zu bilden. Eine der sich daraus ergebenen Möglichkeiten ist es selbst ein Helfer und Therapeut zu werden, um dann egal für welchen Weg man sich auch  immer entscheidet irgendwann einmal über den angeschlossenen Verlag das publik zu machen und einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, was man an Grauen, Leid und Elend in seiner Kindheit und Jugend erlebte. Ein Leid das leider nicht, wie viele hoffen, auch dort endet.  Vielmehr sagen jene die Zeit ihres Lebens die Opfer verfolgenden Täter und Trittbrettfahrer des Missbrauchs: “Einmal Opfer immer Opfer!“. Denn was, ja was sollte sie auch davon abhalten dort weiter zu machen wo andere einst begannen ihre von ihnen abhängigen Kinder gefügig zu machen? Richtig! Letztendlich nur die die sich dagegen zur Wehr setzen und das Erlebte öffentlich machen. So wird auf diesem Wege anderen noch in ihrem “Seelengefängnis“ sitzenden Opfern , die Hoffnung  zurückgegeben, das es doch noch ein Licht am Ende des Tunnels der gelebten Aussichtsloskeit gibt. Allerdings nur wenn man noch nicht aufgab und den Mut findet sich gegen seine ihn sexuell missbrauchenden Eltern sprich Täter zu stellen. Wohlgemerkt nicht allein sondern mit Hilfe anderer seelisch von dem “Sklaventum“ des Inzestes Befreiten.

 

     Die Begegnungsstätte und das Museum wurden ins Leben gerufen, um ein informatorisches Zentrum zu kreieren mit der Idee über die dort angebotenen Veranstaltungen und Ausstellungen jene Öffentlichkeit zu informieren und zugleich aufzuklären die ansonsten nur sehr bedingt an diese Informationen herankäme. Dieses Projekt stellt den legitimen Versuch dar, die im Grunde genommen unglaubliche und somit kaum zu glaubende Thematik des Inzestes und die sich daraus ergebene Problematik des Missbrauchs, die wohlgemerkt alle sozialen Schichten unserer Gesellschaft durchzieht, einer großen Öffentlichkeit und Bevölkerung bekannt zu machen, um sie für alle verständlich und plastisch erklärend darzustellen. Was nämlich viele Betroffene und an dem Thema des Inzestes Interessierte nicht verstehen,  ist die Tatsache, dass die meisten Opfer eines sexuellen Missbrauchs diesen geradezu ungeheuerlichen Vorgang aufgrund der innerseelischen Erschütterung durch die über Monate und Jahre hinweg körperliche und seelische Vergewaltigung und des sich daraus ergebenen Schockzustandes komplett verdrängen und somit im weiteren ausblenden, das sich der eigene Vater, die eigene Mutter kurzum die eigene Familie an einem auf zumeist grausame, perverse und äußerst brutale Weise vergingen.

   Dieses alles kann nur verändert werden, wenn auch der Letzte der “Seelen-Mohikaner“  begreift, wie unmenschlich, lebensverachtend  und zerstörerisch diese gegen die eigenen Kinder gerichtete, geradezu als abartig zu bezeichnete Handlungsweise eines sexuellen Übergriffs ist und wie wir den Teufelskreis des Inzestes mit den entsprechenden therapeutischen Mitteln und gesetzlichen Auflagen erfolgreich bekämpfen und letztendlich besiegen können, sofern wir es wollen.

 

     Obwohl der kleine Junge von einst längs erwachsen wurde und somit seit nun mehr 30 Jahren intensiv an dem Thema des sexuellen Missbrauchs und  Inzestes arbeitet, gibt es noch viel zu tun um das nach wie vor von der Öffentlichkeit gleichsam wie von den Opfern und Tätern verdrängte, weil zu tiefst betroffen machende Thema publiker zu machen. Auf dass das “Virus des Inzestes“ wie man es auch bezeichnen könnte irgendwann einmal in den Griff zubekommen ist, um es in der Art auszumerzen, das es nicht mehr all jene Menschen befällt, die dann aus Opfern von einst zu Tätern von morgen werden und somit das ewiglich Böse scheinende Grauen ihrer Eltern beerben das sie erfahrungsgemäß ungefiltert an ihre Kinder, also die nächste Generation von Betroffenen weitergeben.

 

    In diesem Sinne hoffen wir die aus dem “Dornröschenschlaf des Vergessens“ Erweckten und zu neuen Leben Erwachten, dass Sie zu welcher Kategorie Mensch Sie sich auch immer zählen mögen, ob nun zum Kreis der Opfer, Täter oder Helfer oder einfach nur einem an dem Thema Interessierten, den Weg zu dieser wahrlich gruselig beängstigten die Seele  aufrüttelnden und zugleich erschütterten Thematik finden, wozu Ihnen die Eingangs geschilderten Organisationen helfen sollten.

    Selbstverständlich, und das steht außer Frage, gibt es noch viele andere hilfreiche Institutionen, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, sodass jeder seinen Anlagen Fähigkeiten und Möglichkeiten nebst seinen Neigungen und Wünschen sowie den gemachten Erfahrungen gemäß einen Weg finden wird, sich im Dschungel des Angebotes, viele würden es sogar schon als Überangebot der Hilfsorganisationen bezeichnen, jene herauszusuchen die individuell auf ihn zugeschnitten und somit abgestimmt ist - wohlgemerkt in der stillen, immer währenden Hoffnung aller Betroffenen, es möge die richtige sein, wo es die Hilfe erfährt, die es braucht, um ihn ein für alle mal von dem Irrsinn des erfahrenden Inzestes und seiner die Seele zerstörende Folgen, viele sprechen in diesem Zusammenhang auch von “Seelenkrebs- oder aids“ , zu befreien.

 

    Wir für uns stehen Ihnen sowohl bei der Suche  nach der richtigen Stelle bei der Sie fachkompetente Hilfe erfahren, als aber auch bei der Bewältigung  der anstehenden Probleme und Bearbeitung des Missbrauchstraumas, jederzeit als selbst Betroffene um die Schwierigkeit der um Hilfe Suchenden, zur Seite. Ein Anruf genügt für eine unverbindliche Beratung und Hilfe in jenem wahrlich mehr als  abstoßend wirkenden Thema, das selbst erfahrene Therapeuten nach wie vor sprach- und zuweilen sogar hilflos macht ob der grausamen und unvorstellbaren Taten all jener Menschen, die sich auf verbrecherische Weise an ihren eigenen Kindern vergehen. Wohlgemerkt ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass sie damit deren noch hilflosen, weil ungeschützten Seelen zerstören, was dann letztendlich zum Absturz und Untergang jener Personen und zu dem Symptombild der psychosomatischen Erkrankungen führt, deretwegen es zu dem Zusammenschluss und der Aufstellung solcher Organisationen, wie den unseren und vieler anderer mehr, kam.

 

    Hoffen wir, dass diese die Problematik des sexuellen Missbrauchs erläuternden und hoffentlich Licht ins Dunkle der grausigen Ereignisse bringende Zeilen eines wohlgemerkt selbstbetroffenen Opfers, das noch einmal mit einem blauen Auge davon kam, Ihnen helfen möge, den richtigen und für Sie passenden Weg zu finden, das erfahrene Grauen ihrer Kindheit und Jugend kurzum ihres bisherigen Lebens zu überwinden.

    So gilt unser immerwährender Kampf dem ausgemachten Bösen, das sich hinter der gutbürgerlich scheinenden Fassade jener Gesellschaft verbirgt, die nur dann ihr wahres Gesicht, ihre Fratze des gelebten Irrsinns zeigt, wenn sie allein mit den Opfern ist. Aufklärung tut von daher Not und ist neben dem Schutz der Opfer der einzige zur Zeit gangbare Weg den Betroffenen und auf Hilfe Hoffenden zu helfen, ihr ansonsten lebenslang anhaltendes Martyrium zu überwinden. Denn es gibt es leider noch zu viele unter uns lebende, vor sich hin vegetierende, dieses am  eigenen Leib erfahrene Grauen, verdrängende Menschen und somit Opfer, die das Unaussprechliche, sie seelisch Zerstörende nicht einmal auszusprechen wagen, geschweige denn aufgrund der starken Verdrängung und Ausblendung aus ihrem Leben erinnern können, noch dies aufgrund der erlittenen Traumata und der Angst vor Bestrafung durch ihre hartnäckig sie permanent bedrohenden und malträtierenden Peiniger erinnern wollen.

    Sollte es uns auf diesem Wege gelingen, eine Bresche in die Mauer des Schweigens der Opfer und letztendlich der gegen sie agierende Täter zu schlagen, wäre vielen damit sehr geholfen. Denn dort, so sagt man, wo Licht in das Dunkle fällt, entsteht eine neue, das Elend des Inzestes nicht mehr verdrängende Welt, die jeden von uns zu helfen und zu heilen in der Lage ist, was ein in sich verloren geglaubtes Opfer nun hoffentlich nicht mehr vergisst! Ist doch die Rettung nah, weil einer den Ausweg aus dem Labyrinth der erfahrenen Hoffnungslosigkeit fand und die unüberwindbar scheinende Mauer des schweigenden Grauens vieler verstummter Seelen, einschließlich der seinigen, überwand!

 

 

Video über
die Begegnungsstätte für Betroffene von Missbrauch und Gewalt in Leese 
Wöchentlich erscheinender Blog des Opferschutzvereins El Faro e.V. in Berlin: hier 
Wöchentlich erscheinender Blog der Berliner Heilpraktiker Fachschule: hier